Häufige Fragen

Hier finden Sie die Antworten zu gängigen Fragestellungen:

Wasserionisierung - was genau ist das?

Wie funktioniert ein Wasser-Ionisierer?

“Ionisierung” hat sich als Begriff eingebürgert, obwohl es korrekterweise “Elektrodialyse” heißen müßte, bzw. “elektrogalvanische Trennung”, bzw. “Wassertrennung” , da keine Ionen erzeugt, sondern lediglich die vorhandenen Ionen im Wasser mittels Strom durch das Diaphragma verschoben (und damit aufkonzentriert) werden.

Die positiven Ionen (Ca2+), die auch Elektronendonatoren genannt werden, werden von der negativen Kathode angezogen, wandern also zu dieser, und dort bildet sich also die höchsten Konzentration der Elektronendonatoren (Katholyt).
Wenn diese getrunken werden, geben sie im Körper ihre Elektronen als sog. antioxidative "Elektronenwolke" wieder ab. Die hungrigen Elektronenrezeptoren (Cl-) wandern zur Anode und konzentrieren sich dort als Anolyt (superstarke Oxidantien). “Wasserelektrolyse” (Trennung in Wasserstoff und Sauerstoff) findet dabei kaum statt.
Am Ende bleiben zwei getrennte Phasen übrig, Anolyt (sauers Wasser) und Katholyt (basisches Wasser). Das Katholyt hat höheren pH-Wert und höheres Redox-Potential (frisch bis zu -550 mV bei DION Blue und U+).

Installationsanleitung Ionisierer

Übertisch-Installation am Wasserhahn

1) Schrauben Sie das Endstück (Perlator) des Wasserhahns ab
2) Schließen Sie dann an dieser Stelle den sog. "Zweigehahn" an
3) Stellen Sie das Gerät auf einen ebenen Untergrund
4) Kürzen Sie nun den Wasserzufuhrschlauch auf die richtige Länge
5) Jetzt können Sie den Wasserzufuhrschlauch am Gerät anstecken
6) Verbinden Sie nun den Schlauch mit dem Zweigehahn
7) Stecken Sie nun den Abflussschlauch für das saure Wasser am Gerät an
8) Stecken Sie den Stecker des Wasser-Ionisators in die Steckdose, Ihr Gerät ist betriebsbereit

youtube icon installation


Untertisch-Installation direkt an die Wasserleitung

Sollte von einem Fachmann (Installateur) vorgenommen werden!

Wieviel kostet 1 Liter Aktivwasser?

Das antioxidative basische Aktivwasser ist nicht nur günstiger als herkömmliches Mineralwasser, Sie sparen auch jede Menge Zeit- und Transportaufwand! Durch das Vermeiden von Plastikflaschen schonen Sie die Umwelt und schützen sich vor dem Konsum von Kunststoff-Weichmacher. 

Beispiel Jahreskosten: 

- Wasser-Ionisierer PRIME 901Kostenersparnis 12 Cent
- 2-Personenhaushalt
- Täglicher Gesamtverbrauch 6 Liter
- Jahresgesamtverbrauch 2.190 L

Kaufpreis 1.690,- auf 10 Jahre¹:           169,00 €     

Kosten 9x Filterwechsel = jährlich:          99,00 €
Stromkosten 13,2 kWh a' 8,4 Cent²:         3,00 €
Wasserkosten pro m3 a' 186 Cent³:         4,00 €   
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Gesamtkosten pro Jahr                         275,00 €

Gesamtkosten pro Liter                       12 Cent


¹
Der Hersteller PRIME verwendet ausschließlich getauchte Titan-Platinen, welche im Vergleich zu galvanisierten bzw. sprühplatinierten Platinen einen besonders langen Lebenszyklus gewährleistet.

² Stromverbrauchskosten Wien Energie 2017

³ Wasserverbrauchskosten Wien 2017

Was bedeutet der weisse Belag in Aufbewahrungsbehältern?

Im Zuge der Ionisiererung erhöht sich im basischen Aktivwasser der Gehalt an basischen Mineralien (u.a. Kalzium, Magnesium, Kalium) um etwa 30%.
Durch eine normale chemische Reaktion bilden diese Mineralien in Flaschen oder anderen Aufbewahrungsbehältern einen weissen Belag, welcher grundsätzlich keine gesundheitsschädliche Eigenschaft hat.
Die Ablagerung kann mit stark saurem Oxidwasser, Zitronensäure u/o Essig wieder gelöst und ausgespült werden.

Redoxpotential bzw. OPP-Wert - was bedeutet das?

Das Maß der Reduktionskraft eines Systems wird durch sein Redoxpotential beschrieben; dies ist die Bereitschaft, bei einer chemischen Redoxreaktion Elektronen abzugeben und damit in die oxidierte Form überzugehen oder umgekehrt Elektronen aufzunehmen, um in die reduzierte Form überzugehen. Das Redoxpotential wird als negativer ORP-Wert (Oxidation Reduction Potential) bzw. auch genannt ORAC-Wert angegeben.

Für den Elektronenfluss und das Redoxpotential gelten folgende Konventionen: 

• Oxidationsmittel nehmen Elektronen auf. 
• Reduktionsmittel geben Elektronen ab. 
• durch Elektronenabgabe wird eine Verbindung oxidiert, durch Elektronenaufnahme reduziert. 
• Je negativer ein Redoxpotential bzw. der ORP-Wert, desto stärker die Reduktionskraft. 
• Wichtig für den Leistungsvergleich: Das Redoxpotential steigt (wie beim pH) nicht linear, sondern logarithmisch an, d.h. -500 mV sind nicht 5 mal, sondern ca. 10-50 mal stärker als -100 mV. 

Vergleich aus der Elektrotechnik: Die Leistung eines Kondensators steigt ebenfalls exponentiell mit seiner Spannung.

Wie kann ich meinen Säure-Basenhaushalt messen?

Die beste Messmethode unseres pH-Wertes ist über den Speichel:

Morgens nüchtern vor dem Frühstück und vor dem Zähneputzen 2 - 3 mal gründlich ausspucken. Dann frischen Speichel auf ein Indikatorpapier geben (erhältlich in der Apotheke oder via Amazon) und nach ca. 2 Minuten den pH-Wert ablesen.

Die pH-Wertmessung des Urins ist oft wenig aussagekräftig, weil der Urin ein Ausscheidungsprodukt ist und daher unterschiedlich viel Säure enthält. Vielfach besteht eine eingeschränkte Nierenfunktion. Das kann bedeuten, dass Säuren nicht richtig ausgeschieden werden können. In diesem Fall zeigt sich der Urin fälschlicherweise basisch obwohl eine intrazelluläre Übersäuerung vorliegt.

Leben in einem ausgeglichenen Säure- Basenbereich ph-Wert 7,4

In den Industrieländern haben etwa 80% der Menschen einen übersäuerten pH-Wert. Unser pH-Wert unterliegt tageszeitlichen Schwankungen, wir produzieren zwei Basen- und Säureschübe am Tag.

Der normale pH-Wert im menschlichen Blut liegt zwischen 7,2 und 7,4.

Verschiedene Faktoren wie Ernährung, Stress, Medikamente, Alkohol, Rauchen, Kaffee usw. lassen bei vielen Menschen den pH-Wert im Körper (in den zellulären Körperflüssigkeiten) auf bis unter 5 sinken. Durch die weit verbreitete (Fehl-) Ernährung sinkt der pH-Wert immer weiter ab.

Pflanzen und Aktivwasser

Basisches Aktivwasser kann energetisieren und beleben (auch Schnittblumen oder geschnittenes Gemüse haltbarer machen). Es kann auch die Keimung von Saat beschleunigen, wenn sie darin gebeizt wird (zur Desinfektion Saatgut zuvor kurz mit saurem Wasser behandeln).
Die meisten (Topf-) Pflanzen benötigen ein schwach saures Milieu zwischen pH-Wert 5,5 und 6,5 um gut zu gedeihen. Sumpfpflanzen benötigen ein stark saures Milieu. Nur ganz wenige Pflanzen mögen ein alkalisches Milieu. Zudem kommt die oxidative Wirkung des sauren Wassers, was mehr Mineralien aus dem Boden löst als Leitungswasser. Die hexagonale Clusterstruktur des Wassers wird bestimmt auch Ihrer Pflanze gut gefallen. Eiskaltes Wasser mag natürlich keine Pflanze, deshalb bitten wir Sie das saure „Abwasser“ natürlich zu temperieren.

Wie wirkt Aktivwasser auf die Magensaftproduktion?

Die Magensäure hat den pH-Wert 2 und ist somit sehr sauer. Basisches Aktivwasser vermischt sich nur teilweise mit dem sauren Essensbrei und gelangt größtenteils direkt in den Dünndarm. Da sich ein Anteil des basischen Aktivwassers dem Magensaft vermischt und diesen neutralisiert, sollte man es nicht zur Hauptmahlzeit trinken. Abhängig vom Fettgehalt der Nahrung wird empfohlen, basisches Aktivwasser bis kurz vor Mahlzeit und wieder 1-2 Stunden danach zu trinken.
Basisches Aktivwasser kann die Verdauung (Stoffwechsel) insgesamt stimulieren und verbessern und die Magensaftproduktion um ca. 150% innerhalb von 1-3 Minuten erhöhen (vor allem bei Hypochlorhydrie oder Achlorhydrie).
Zuviel Aktivwasser kann nicht getrunken werden, da der Körper evtl. überschüssige Basen leicht ausscheiden kann und Säuren zur Neutralisierung von Basen dauernd im Stoffwechsel neu entstehen.

Wie wird der Ionisierer gewartet?

Wie auch eine Kaffeemaschine sollte ihr Wasser-Ionisierer regelmäßig entkalkt werden, damit die hygienisch einwandfreie und zuverlässige Funktion erhalten bleibt.

Die Wartungsintervalle sind abhängig von dem Härtegrad des Wassers, wobei wir grundsätzlich eine Entkalkung alle 12 Monate empfehlen. Ein Hinweis auf eine erforderliche Entkalkung ist die Veränderung des Wasserdurchflusses. Das Wasserfluss-Verhältnis zwischen dem basischen Aktivwasser und dem saurem Abwasser ist nach einer Entkalkung ca. 2/3 Basenwasser zu 1/3 saures Wasser, bei zunehmender Verkalkung 1:1 (Zufluß vom sauren Wasser nimmt zu).
Zu einer effektiven Entkalkung empfehlen wir unser separat erhältliches Entkalkungsset mit Tauchpumpe.

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Tipp für die Urlaubszeit:
Wenn Sie länger als 2 Wochen den Ionisierer nicht verwenden, nehmen Sie die Filter 1+2 aus dem Gerät und lagern sie zwischenzeitig im Kühlschrank (eingewickelt in einen Plastiksack).

Wie funktioniert die Membranfiltration?

Die Membrane besteht aus einer mehrschichtigen laserperforierten Polymer-Folie mit einer mikroskopisch feinen Porengröße von 0,0001 Mikron. Das Wasser wird mit Druck durch die halbdurchlässige (permeable) Membrane gepresst. Da Wassermoleküle die kleinsten Moleküle sind, können nur diese die feinen Poren der Membrane durchdringen. Das unreine Wasser mit den gelösten Schadstoffen wird zurückgehalten und fließt direkt über den Abfluss ab, während das gefilterte Reinwasser genutzt werden kann.

Egal ob coliforme Keime, Herbizide, Fungizide, Asbest, Nitrat, Nitrit, Uran, Medikamentenrückstände oder einfach nur Kalk, die TFC Membrane entfernt sämtliche Schadstoffe mit einer Reinigungswirkung von bis zu 100% aus dem Leitungswasser.